Version 3.3.73 (116) - 30.06.2026
- Der Setup-Menüstatus wird nach dem ersten Einrichten erneut aus dem aktuellen Zustand geladen.
- Das rote Setup-Hinweiszeichen verschwindet jetzt direkt, sobald die wichtigen Einrichtungsschritte erledigt sind.
Ben's Toolbox für Logic Pro
Ben's Toolbox ist eine macOS-App, die wiederkehrende Logic-Pro-Arbeit automatisiert und über macOS, Stream Deck, iPad Remote und iPhone Motion bedienbar macht. Dazu gehört jetzt auch der UAD Mixer in der iPad Remote. Diese Dokumentation beschreibt nicht nur den Einstieg, sondern alle wichtigen Werkzeuge, Optionen und typischen Workflows.
Die Mac-App ist immer die zentrale Instanz. Stream Deck, iPad und iPhone senden Befehle oder Steuerdaten an die Mac-App. Die Mac-App prüft Lizenz, Status, Presets, Logic-Fenster, UAD-Console-Daten, gescannte Daten und führt die eigentliche Aktion in Logic Pro oder UAD Console aus.
Ben's Toolbox ist kein einzelnes Shortcut-Paket, sondern ein zusammenhängendes Logic-Pro-System: Mac-App, eigenes MIDI-Device, Stream Deck Plugin, iPad Remote, UAD Mixer Remote und iPhone Motion greifen auf dieselbe Datenbasis zu. Dadurch können komplexe Studio-Workflows über Buttons, Gesten oder vorbereitete Presets ausgelöst werden, ohne jedes Mal durch Logic- oder UAD-Console-Menüs zu navigieren.
| USP | Was daran wichtig ist | Wo es genutzt wird |
|---|---|---|
| Bouncer Tool | Mehrere Mixe, Stems, Versionen und Deliverables werden als wiederholbare Bounce-Runden vorbereitet. Namensregeln, Audio-Settings, Dictionary, Track-Auswahl und Exportordner sind Teil des Workflows. | macOS App, iPad Remote |
| Live-Artikulationen mit Feedback | Artikulationen werden aus Logic gelesen, auf iPad und Stream Deck angezeigt und können dort live ausgelöst werden. Die Oberfläche zeigt zurück, welche Spieltechnik aktiv ist. | iPad Remote, Stream Deck, Logic Pro |
| MIDI Recall über CC Monitor | Über den CC Monitor kann die iPad-Artikulationssteuerung den aktuellen Zustand in Logic besser nachziehen. Dadurch wird nicht nur gesendet, sondern der musikalische Zustand kann zurückgemeldet werden. | iPad Remote, Logic MIDI FX, Artikulationsspuren |
| UAD Mixer auf dem iPad | Ausgewählte UAD-Console-Mixerfunktionen können direkt auf dem iPad angezeigt und gesteuert werden: Channel-Strips, Inserts, Preamp-Controls, Sends, Cue-/Aux-Wege, Talkback und Sessions. | iPad Remote, macOS App, UAD Console |
| Dynamiksteuerung mit dem iPhone | Bewegung, Höhe, Richtung oder Aktivierungsgesten werden zu MIDI CC, Pitch Bend, Vibrato oder Artikulationssteuerung. Die Zuordnung liegt in der Mac-App und kann ohne iPhone-App-Update geändert werden. | iPhone Motion, macOS Motion Window |
| Viele Workflow-Tools | Plugins laden, Patches öffnen, Outputs setzen, Sends bauen, Gain/Fades ändern, MIDI-CC-Lanes wählen, Fenster öffnen und Logic-Shortcuts auslösen. | Mac, iPad, Stream Deck, Shortcuts |
| Individualisierbares iPad-Grid | Buttons, Seiten, Sektionen, eigene Bilder, Auto-Labels und dynamische Listen kommen aus der Mac-App. Das iPad kann dadurch als Template-spezifische Steuerfläche aufgebaut werden. | iPad Remote |
| Eigene MIDI-Infrastruktur | Ben's Toolbox nutzt ein eigenes virtuelles MIDI Device. Shortcuts und Trigger laufen dadurch konsistent über eine kontrollierte Verbindung statt über lose Tastatur-Makros. | Logic Pro, Stream Deck, iPad, Shortcut Manager |
Ben's Toolbox liest viele Logic-Pro-Menüs, Fenster, Tabellen und Bedienfelder über die sichtbaren Namen in Logic. Deshalb muss Ben's Toolbox auf dieselbe Sprache eingestellt sein, in der auch Logic Pro läuft. Wenn Logic zum Beispiel auf Deutsch läuft, muss auch Ben's Toolbox auf Deutsch stehen; läuft Logic auf Englisch, muss Ben's Toolbox auf Englisch stehen.
Verfügbare Sprachen: Deutsch, Englisch, Französisch, Spanisch, Japanisch, Koreanisch und vereinfachtes Chinesisch.
Ben's Toolbox nutzt ein eigenes virtuelles MIDI Device, damit Aktionen aus der Mac-App, vom Stream Deck, vom iPad und aus Shortcuts zuverlässig in Logic Pro ankommen. Beim Start prüft die Mac-App, ob dieses Device in Logic bereits vorhanden ist. Wenn es fehlt, wird es automatisch im Hintergrund am Ende der Logic-Control-Surface-Liste ergänzt.
Vor jeder automatischen Änderung erstellt Ben's Toolbox ein Backup der Logic-Control-Surface-Datei. Wenn MIDI-Geräte nach der Installation unerwartet reagieren, öffne in Ben's Toolbox Setup > MIDI Device Manager und nutze Restore MIDI Device File, um die vorherige Datei wiederherzustellen.
Der MIDI Device Manager enthält außerdem Re-Install Device für eine erneute automatische Einrichtung. Der Legacy Installer nutzt weiterhin UI Scripting in Logic und ist nur als Fallback gedacht. Die manuelle Installation bleibt ebenfalls verfügbar, falls automatische Methoden auf einem System nicht zuverlässig funktionieren.
Nach dem ersten Start sind vor allem drei Dinge wichtig: Ben's Toolbox benötigt die macOS-Bedienungshilfen, Logic Pro muss geöffnet sein, und die benötigten Daten wie Plugins, Ausgänge, Busse und Artikulationssets sollten in der Mac-App gescannt werden. Danach können Stream Deck, iPad und Shortcuts dieselben vorbereiteten Aktionen auslösen.
Fast jedes Werkzeug besteht aus einer Aktion und optionalen Parametern. Beispiel: set_output ist die Aktion, der gewünschte Ausgang ist der Parameter. Der Auslöser kann ein Stream-Deck-Button, ein iPad-Button, ein Shortcut, ein URL-Schema oder ein Button in der Mac-App sein.
Stream Deck und iPad führen nicht selbst die Logic-Automation aus. Sie senden eine Aktion an die Mac-App. Dadurch bleiben Lizenzprüfung, Status, lokale Sprache, Logic-Fenstererkennung und eigentliche Automation an einer Stelle.
Viele Optionen werden nicht hart in iPad oder Stream Deck gespeichert. Plugin-Namen, Library-Presets, Audio-Performances, Bus-Performances, I/O-Namen und Logic-Key-Commands kommen aus der Mac-App.
Ben's Toolbox richtet ein eigenes virtuelles MIDI Device ein. Logic empfängt darüber definierte MIDI-Befehle, während die Mac-App weiß, welcher Befehl zu welcher Funktion gehört. Dadurch können iPad, Stream Deck und Shortcut Manager dieselben Aktionen auslösen, ohne dass jede Oberfläche eigene Logic-Konfigurationen pflegen muss.
Die Einrichtung erfolgt normalerweise automatisch beim Start der Mac-App. Wenn das Device bereits vorhanden ist, bleibt die bestehende Logic-Konfiguration unverändert. Wenn es fehlt, erstellt Ben's Toolbox zuerst ein Backup und fügt das Device dann hinzu. Restore und Re-Install findest du im MIDI Device Manager unter Setup.
Praktisch bedeutet das: Ein Button kann auf dem iPad, auf dem Stream Deck oder als Shortcut existieren und trotzdem dieselbe Ben's-Toolbox-Aktion mit denselben Parametern auslösen. Die eigentliche Intelligenz bleibt in der Mac-App.
Die macOS-App stellt die eigentlichen Werkzeuge bereit. Über das Menüleisten-Symbol öffnest du die Fenster für Scripts, Bouncer Tool, Plugins & Patches, Bus FX, Motion, Shortcut Manager, Artikulationen, Support, Einstellungen, Lizenz und Updates. Wenn Ben's Choir freigeschaltet ist, erscheint zusätzlich Voice Central für Voice-Profile und Choir-nahe Workflows.
| Fenster | Wofür es gedacht ist | Typischer Zeitpunkt |
|---|---|---|
| Scripts | Übersicht der ausführbaren Tools und deren Parameter. | Wenn du ein Tool kennenlernen oder direkt auslösen willst. |
| Bouncer Tool | Batch-Bounces, Stems, Versionen, Namensregeln und Exportordner. | Vor Mix-Abgaben, Stems, Deliverables und Versionsexporten. |
| Plugins & Patches | Scans für Plugins, Library-Presets, Outputs, Inputs, Busse und Performances. | Nach Installation, Template-Wechsel oder geänderten I/O-Namen. |
| Bus FX Settings | Preset-Verwaltung für Send-/Bus-Workflows. | Wenn wiederkehrende Räume, Delays oder FX-Sends vorbereitet werden. |
| Shortcut Manager | Eigene Tastenkürzel und parametrisierte Aktionen. | Wenn du ohne Stream Deck oder zusätzlich per Keyboard arbeiten willst. |
| Motion | iPhone-Bewegung auf MIDI CC, Pitch Bend und Artikulationsfunktionen mappen. | Für Live-Control, Vibrato, Dynamics oder performative Steuerungen. |
| Articulations | Artikulationssets lesen, konvertieren und für Remote-Steuerung vorbereiten. | Bei Orchester-Libraries, Soundtracks und Sample-Libraries mit vielen Spieltechniken. |
| Support | Supportbericht vorbereiten und Hilfekontext anzeigen. | Wenn eine Funktion reproduzierbar geprüft oder an den Support gemeldet werden soll. |
| Voice Central | Voice-Profile importieren, verwalten und Choir-nahe Workflows vorbereiten. | Nur sichtbar, wenn Ben's Choir für den Account aktiv ist. |
Beim Start prüft die Mac-App Bedienungshilfen, Lizenz oder Trial, startet WebSocket/Bonjour für iPad und Stream Deck, lädt Katalogdaten, überwacht Bilder und prüft das Ben's-Toolbox-MIDI-Device in Logic. Fehlt das Device, wird es nach einem Backup automatisch installiert; bei Problemen öffnet der MIDI Device Manager. Außerdem installiert die App freigegebene Zusatzkomponenten wie CC Monitor, Ben's Choir und das Stream Deck Plugin. Der Audio Meter ist im Code vorbereitet, wird im aktuellen Release aber nicht automatisch ausgeliefert.
Öffnet das vollständige Bouncer Tool Fenster. Dieses Tool ist für komplexe Exportaufgaben gedacht und wird weiter unten detailliert beschrieben.
Exportiert WAV, AIFF oder CAF über Logic Pro. Optionen sind Format, Bit-Tiefe, Sample-Rate, Interleaved/Split, Dithering, Normalisierung, Offline/Realtime-Modus, Audio-Tail, Tempo-Informationen und optionales Öffnen des Exportordners.
Erstellt MP3-Dateien mit festgelegter Mono-/Stereo-Bitrate, Qualitätsstufe, Stereo-Modus, Normalisierung, Offline/Realtime-Modus, VBR, Smart Encoding, Filter unter 10 Hz, Audio-Tail und Tempo-Informationen.
Kombiniert beide Deliverables in einem Durchgang. Sinnvoll, wenn du regelmäßig ein hochwertiges Master und zusätzlich eine schnelle Hörfassung liefern musst.
Exportiert Audio anhand ausgewählter Bereiche und Optionen. Dazu gehören Trim Silence, Cycle Only, Extend to End, Format, Bit-Tiefe, Normalisierung, Bypass FX, Tail, Volume/Pan und Tempo-Informationen.
Lädt ein festgelegtes Audio-FX-Plugin in den nächsten passenden Slot. Optional kann Mono-zu-Stereo bevorzugt werden, wenn Logic mehrere Varianten anbietet. Öffnet einen Such-/Prompt-Workflow. Du gibst den Plugin-Namen an oder wählst ihn über eine Remote-Oberfläche. Der Prompt kann auf Mac, iPad oder beiden erscheinen.
Öffnet ein Logic Library Preset. Die Auswahl kann direkt erfolgen oder als Prompt. Die Liste stammt aus dem Scan in Plugins & Patches und kann nach Subfoldern gruppiert werden.
Nutzt gespeicherte Audio- und Bus-Performances auf Audio- oder Bus-Spuren. Du kannst eine vordefinierte Performance direkt per Tastendruck auf iPad, Stream Deck oder über einen Shortcut auslösen. Alternativ öffnet das Tool einen Prompt, in dem du auf dem iPad oder Mac aus den bestehenden Performances auswählst.
Fügt auf dem aktuellen Kanal einen vorhandenen Send hinzu. Du kannst Ziel, Level und Prompt-Verhalten definieren. Die verfügbaren Send-Ziele stammen aus den gescannten I/O-Daten.
Erstellt oder nutzt einen vorbereiteten Bus-FX-Workflow mit Send-Name, Plugin, Zielausgang und Send-Level. Ideal für wiederkehrende Räume, Delays oder parallele Effekte.
Setzt den Ausgang des aktiven Kanals. Der Ausgang kann direkt als Parameter übergeben oder per Prompt gewählt werden.
Ändert Fade-In, Fade-Out, Fade-Zeit und Fade-Typen. Zeiten können absolut gesetzt oder relativ verändert werden. Fade-Typen umfassen u. a. Out, X, Equal Power und X S.
Setzt oder verändert Gain in dB. Der Modus kann absolut oder relativ sein, zum Beispiel +2 dB oder -2 dB.
Erstellt eine neue Mono- oder Stereo-Audiospur mit vorbereitetem Eingang und optionalem Track-Namen. Wenn der Eingang nicht fest übergeben wird, öffnet Ben's Toolbox einen Prompt, in dem du Input und Namen auswählen kannst. Das ist besonders sinnvoll für wiederkehrende Recording-Setups wie Voiceover, Solo-Instrumente, DI-Signale, Stereo-Mikrofonierungen, Synthesizer, externe Instrumente oder Submixe.
Hover Actions sind kontextabhängige Aktionen direkt im Logic-Channel-Strip. Du bewegst die Maus auf eine markierte Stelle und löst die passende Ben's-Toolbox-Aktion mit einem Modifier-Klick aus. Dadurch musst du den Channel Strip nicht erst manuell öffnen, durchsuchen oder den Zielslot in einem separaten Fenster auswählen.
Die Modifier-Tasten für Hover Actions können im Shortcut Manager angepasst werden. Möglich sind die üblichen Modifier-Tasten; achte nur darauf, keine Kombination zu wählen, die Logic bereits für wichtige eigene Aktionen nutzt. Empfehlenswert sind Control, Option und Cmd.
Auf dem Settings-Button eines Audio- oder Bus-Channel-Strips öffnet die Hover Action den passenden Performance-Picker-Prompt. Auf Audiospuren werden Audio-Performances angeboten, auf Bus-Spuren Bus-Performances. So kannst du gespeicherte Performance-Setups direkt auf die aktuelle Spur anwenden.
Hover Actions auf Input, Output und Send öffnen die jeweiligen Routing-Prompts. Die Auswahllisten kommen aus den gescannten I/O- und Bus-Daten der Mac-App. Das ist besonders nützlich, wenn du Routing-Ziele nicht über Logic-Menüs suchen willst, sondern direkt aus Ben's Toolbox, iPad, Stream Deck oder Shortcuts heraus arbeitest.
Auf leeren Instrument- oder Audio-FX-Slots starten Hover Actions den passenden Plugin- oder Quick-Insert-Workflow. Bei Instrument-Spuren kann ein Instrument geladen werden; bei Audio-FX-Slots wird ein Audioeffekt in den leeren Slot eingefügt. Alternativ kann ein Prompt geöffnet werden, um aus den gescannten Plugins auszuwählen.
Setzt die Velocity ausgewählter MIDI-Events auf einen Zielwert. Das ist nützlich für schnelle Vereinheitlichung oder Spezialwerte wie sehr niedrige Trigger-Velocities.
Springt in der Piano Roll zur nächsten verfügbaren CC- oder Automationsspur.
Wählt direkt eine Piano-Roll-CC-Lane. Unterstützt sind typische Controller wie Volume, Pan, Modulation, Pitch Bend, Velocity, Balance, Breath, Foot, Portamento, Expression, Sustain, Aftertouch, Program Change, Surround-Parameter und CC 20 bis CC 32.
Setzt eine Artikulation anhand eines Namens, zum Beispiel Legato, Staccato oder Pizzicato. Das Tool sucht im Artikulationsmenü der aktuellen Spur nach einem passenden Eintrag.
Triggert Artikulationen nach Slot-Index 1 bis 32. Dieser Modus ist besonders für Stream Deck und iPad geeignet, weil Buttons direkt auf Slots gelegt werden können.
Öffnet den Artikulations-Picker zur schnellen Auswahl in Logic.
Liest das aktuelle Artikulationsset der aktiven Spur und schreibt es für Stream Deck und iPad in den gemeinsamen Status. Dies ist der wichtigste Refresh-Schritt, wenn die Remote-Oberfläche nicht die erwarteten Spieltechniken zeigt.
Öffnet den Ordner des aktuellen Logic-Projekts im Finder.
Setzt die SMPTE-Position auf Null an der aktuellen Abspielposition.
Schaltet den Visual/Grid Helper ein oder aus. Der Status wird an Remote-Oberflächen zurückgemeldet.
Löst beliebige Logic-Key-Commands aus. Die Key-Command-Liste wird aus den Logic-Kommandodaten bereitgestellt und ist auf iPad und Stream Deck suchbar.
Scant I/O- und Bus-Namen neu. Nutze dies nach Template-Wechseln, geänderten Ausgangsnamen oder Audiointerface-Änderungen.
Erstellt oder benennt Marker anhand eines übergebenen Namens.
Fügt eine MIDI-Region in einer gewählten Farbe ein. Verfügbare Farben sind Rot, Gelb, Grün, Blau und Lila.
Öffnet den Weg, um neue Script- oder Workflow-Wünsche an den Support zu senden. Diese Kachel ist kein Logic-Automationsschritt, sondern ein Kontakt- und Feedback-Einstieg.
Das Bouncer Tool ist das wichtigste und umfangreichste Exportwerkzeug in Ben's Toolbox. Es ist für wiederkehrende Abgaben gedacht: Mixe, Instrumentals, TV-Tracks, Stems, Einzelspuren, Varianten und kundenspezifische Deliverables.
Beim Öffnen des Bouncer Tools und beim erneuten Lesen wertet Ben's Toolbox die aktuelle Logic-Projektdatei aus. Wenn eine neuere Autosave-Datei vorhanden ist, wird diese bevorzugt, damit Tracknamen, Track-Typen, Mute-/Solo-Zustände, Gruppenstruktur und Verschachtelung möglichst nah am aktuellen Projektstand sind.
Der Scan liest die Trackstruktur direkt aus Logic-Projektdatei bzw. Autosave: sichtbare und eingeklappte Tracks, Track-Typen, Aux-/Subgruppen, Top-Level- und verschachtelte Ebenen, vorhandene Mutes/Solos sowie Projektinformationen. Die Trackliste zeigt bereits beim Öffnen an, ob eine Spur im Arrangement stummgeschaltet ist. Der Mixer wird nicht zum Lesen von Tracks verwendet; er dient nur noch als gezielter Preflight-Fallback, wenn der Live-Mixer-State fuer Solo-/Mute-Schritte nicht eindeutig ist.
| Bereich | Beschreibung |
|---|---|
| Destination | Exportordner, Projektname und Zielstruktur. |
| Bounce Versions | Mehrere Versionen eines Setups, z. B. 60sec, 30sec oder alternative Cutdowns, mit eigenen Defaults für Range, Track, Audio Settings und Master FX. |
| Bounce Rounds | Mehrere Exportdurchgänge mit eigenen Einstellungen. |
| Track Selection | Welche Tracks oder Gruppen exportiert werden. Track-Typ und Verschachtelung können als Bedingung genutzt werden. |
| Mute Rules | Welche Spuren für bestimmte Runden stummgeschaltet werden. |
| Audio Settings | Format, Sample-Rate, Bit-Tiefe, MP3-Optionen und Bounce-Modus. |
| Name Presets | Präfixe, Suffixe, Nummerierung, Kundenvorgaben und Exportnamen. |
| Dictionary | Ersetzung oder Normalisierung von Track-Namen. |
| Lyrics | Formatiert Songtexte für Deliverables und speichert sie passend benannt im Exportordner. |
| Main Presets | Komplette Bouncer Tool Konfigurationen für wiederkehrende Projekte. |
# -, also z. B. Instrumental. Doppelte Together-Namen werden automatisch eindeutig gemacht, damit sich exportierte Dateien nicht gegenseitig überschreiben.Für den sinnvollen Einsatz von Bouncer Tool Presets ist eine einheitliche Benennung von Subgruppen, Instrumenten, Audiospuren und Stem-Gruppen sehr hilfreich. Presets, Mute-Regeln, Track-Auswahl und Dictionary beziehen sich auf die Namen und die Struktur deines Logic-Projekts. Je konsistenter diese Namen sind, desto zuverlässiger kann ein Preset auf unterschiedliche Arrangements angewendet werden.
Ein einfaches Beispiel: Wenn Vocal-Spuren und Vocal-Subgruppen in deinen Projekten immer nach demselben Prinzip benannt sind, braucht ein Bouncer Tool Preset deutlich weniger Sonderregeln, um Main Mix, Instrumental, TV Track oder Vocal-Stems korrekt zu erzeugen. Uneinheitliche Namen erzwingen dagegen mehr Ausnahmen und erhöhen die Wahrscheinlichkeit, dass eine Spur in einer Bounce-Runde falsch behandelt wird.
Bei mehreren Versionen ist es oft am effizientesten, alle Versionen nacheinander in einem Arrangement anzulegen. Erstelle pro Version eine eigene Referenzspur und verwende diese Spur als Cycle Reference für die Bounces dieser Version. Wenn die Namen der Referenzspuren, Subgruppen und Stem-Gruppen über deine Arrangements hinweg gleich bleiben, kann ein einmal gebautes Main Preset direkt auf ein anderes Arrangement angewendet werden. Der Export ist dann nach dem Öffnen und Scannen praktisch mit einem Klick startbereit.
Eine Bounce-Round ist ein gespeicherter Exportdurchgang innerhalb eines Bouncer Tool Setups. Das Bouncer Tool arbeitet die Rounds nacheinander ab. Jede Round kann eigene Track-Auswahl, Mute-Regeln, Bounce-Art, Export-Art, Dictionary-Nutzung und Fade-Einstellung haben.
Der Round-Name kann direkt in den Round-Einstellungen bearbeitet werden. Gemeint ist nur der sichtbare Namensanteil, der nach # - steht, nicht die automatische Nummer davor. Bei Together-Rounds wird dieser Name für den gemeinsamen Exportnamen genutzt. Wenn bereits eine Together-Round mit demselben Namen existiert, macht das Bouncer Tool den neuen Namen automatisch eindeutig, damit keine Ausgabe überschrieben wird.
Eine Round enthält nicht nur die Tracks, die aktiv exportiert werden sollen. Sie kann zusätzlich Mute-only-Tracks enthalten. Diese Spuren sind nicht Teil der Solo-/Export-Auswahl, werden aber vor dem Export temporär stummgeschaltet, wenn eine Mute-Regel oder eine manuelle geplante Mute-Auswahl dies verlangt. Mute-only-Tracks werden in der Round durchgestrichen dargestellt.
In der Trackliste sind S und M bewusst getrennte Klickziele: S nimmt die Spur aktiv in die Round auf, M plant eine Bouncer-Mute-Regel. Zwischen diesen Buttons liegt die Drag-Zone. Sie wird genutzt, um eine geänderte Spur in eine bestehende Round zu ziehen. Nach dem Drop wird der temporäre Auswahlzustand der gezogenen Spur wieder zurückgesetzt.
Tracks können aus bestehenden Rounds wieder entfernt werden, sowohl in Together-Rounds als auch in Single-/Export-Rounds. Das ist wichtig, wenn ein Preset grundsätzlich passt, aber für ein konkretes Arrangement einzelne Spuren nicht in dieser Round landen sollen.
Vor jeder Bounce-Round gleicht das Bouncer Tool den gescannten Originalzustand mit den Tracks ab, die in dieser Round aktiv werden. Wenn eine Spur im Arrangement bereits gemutet ist, aber in der Round solo geschaltet oder exportiert werden soll, wird sie vor der Auswahl zuerst entmutet. Danach wird die Round wie gewohnt vorbereitet und ausgeführt. Nach Abschluss werden Solo-Zustand und ursprüngliche Stummschaltungen wiederhergestellt.
Dadurch bleibt der musikalische Arbeitszustand des Logic-Projekts erhalten: Eine ursprünglich gemutete Spur kann trotzdem Teil eines Instrumentals, Stems oder Single-Exports sein, ohne dass sie nach dem Durchlauf versehentlich entmutet bleibt.
Bounce Versions sind übergeordnete Sammlungen von Bounce-Rounds. Sie sind für mehrere Varianten desselben Arrangements gedacht, etwa 60sec, 30sec, Underscore oder alternative Cutdowns. Eine Version kann eigene Standardwerte für Title Addon, Bounce-Bereich, Track-Referenz, Audio Settings und Master-FX-Verhalten haben.
Beim Anlegen einer neuen Bounce Version wird ein vorhandenes Setup als Ausgangspunkt genutzt. Danach kannst du Rounds pro Version ändern, löschen oder ergänzen. Eine Bounce Version ist ebenfalls löschbar; dabei werden die zugehörigen Rounds entfernt. Mindestens eine Version bleibt immer erhalten, damit das Bouncer Tool nicht in einem leeren Zustand landet.
Ein Bouncer Tool Preset beschreibt keine festen Track-IDs, sondern Regeln, mit denen Tracks im aktuellen Projekt gefunden werden. Dadurch kann ein Preset auf ähnliche Projekte angewendet werden, solange die Benennung und Struktur konsistent bleibt.
| Regel | Bedeutung |
|---|---|
| Name enthält | Die Regel trifft, wenn der Track-Name den eingegebenen Text enthält. Groß-/Kleinschreibung wird ignoriert. |
| Name exakt | Die Regel trifft nur, wenn der Track-Name nach dem Trimmen exakt dem eingegebenen Text entspricht. |
| Track Type | Eine Regel kann auf alle Tracks oder auf bestimmte Typen begrenzt werden: Audio, Instrument, Aux, Subgroup, Master, Output oder Unknown. Folder werden beim Erzeugen von Rounds nicht als Bounce-Kandidaten verwendet. |
| Nesting Level | Regeln können auf Top Level, First Level oder Second Level begrenzt werden. Das ist wichtig, wenn ein Template verschachtelte Gruppen enthält, etwa VOCAL als Root, darunter V-Clean und darunter einzelne Lead-Vocals. |
Der Preset-Modus entscheidet, wie die Hauptregeln interpretiert werden. Im Include-Modus werden nur Tracks aufgenommen, die eine Hauptregel treffen; ein optionaler Gegenfilter kann einzelne Treffer wieder ausschließen. Im Exclude-Modus werden grundsätzlich alle nicht ausgeschlossenen Tracks aufgenommen; ein optionaler Gegenfilter kann bestimmte Tracks trotz Ausschluss wieder aufnehmen.
Mute Rules sind davon getrennt. Sie fügen Spuren als Mute-only-Tracks zur Round hinzu, wenn diese Spuren nicht ohnehin schon Teil der Round sind. So kann man z. B. für einen Instrumental-Mix alle Vocal-Spuren muten, ohne dass die Vocal-Spuren als eigene Exportspuren behandelt werden.
Ein Preset wird im Preset Manager angelegt. Es speichert den Preset-Namen, den Include-/Exclude-Modus, Hauptregeln, optionale Gegenregeln, Mute-Regeln, Bounce-Typ, Export/Bounce-Art, Online/Offline-Verhalten, Stem-Option, Dictionary-Nutzung und die Fade-Option.
Instrumental, Drums Stem oder TV Mix.
Ein Instrumental kann im Exclude-Modus gebaut werden: Die Hauptregeln suchen nach Vocal-Begriffen wie vox, vocal, lead vox oder choir. Das Bouncer Tool nimmt dann alle nicht ausgeschlossenen Tracks in die Round auf. Wenn bestimmte Vocal-FX-Returns trotzdem im Mix bleiben sollen, können sie über den Gegenfilter wieder aufgenommen werden. Alternativ können Vocal-Spuren über Mute Rules stummgeschaltet werden, wenn die Round als gemeinsamer Mix laufen soll.
Ein Drums-Stem ist typischerweise ein Include-Preset. Die Hauptregeln suchen nach drum, kick, snare oder einer Top-Level-Subgroup namens Drums. Wenn nur die Gruppenspur exportiert werden soll, sollte der Track Type passend gesetzt werden, z. B. Subgroup mit Nesting Level Top Level. Wenn einzelne Audio-Tracks exportiert werden sollen, wird eher nach Audio- oder Instrument-Spuren gefiltert.
Ein Main Preset ist ein komplettes Bouncer Tool Setup. Es speichert nicht nur ein einzelnes Track-Auswahl-Preset, sondern die gesamte Arbeitskonfiguration: ausgewähltes Name Preset, Klick-Check, Low-Latency-Check, Bounce Master, Cycle Reference, Master FX, Audio-Settings-Snapshot, Final-Fade-Settings, Bounce Versions und alle Bounce-Rounds als Templates.
Die Rounds werden beim Laden eines Main Presets nicht als starre alte Track-Objekte wiederhergestellt. Das Bouncer Tool rekonstruiert sie anhand der gespeicherten Preset-Namen, stabiler Track-Schlüssel und der aktuellen gescannten Tracks. Manuell erstellte Rounds behalten ihre ausgewählten Tracks, geänderten Round-Namen, geplanten Mutes und entfernten Tracks. Dadurch lassen sich auch Setups speichern, die nicht vollständig aus Preset-Regeln entstanden sind.
Wichtig bleibt trotzdem eine saubere Template-Struktur: Wenn sich Tracknummern, Gruppen oder Namen stark ändern, kann das Tool nur die Tracks sicher wiederfinden, die über stabile Namen, Nummern und Struktur weiterhin erkennbar sind.
Ein Name Preset definiert, wie Exportdateien benannt werden. Es besteht aus Präfix, Trennzeichen, optionalem Stem-Baustein, Postfix und der Option, den Namen in Großbuchstaben zu schreiben. Ohne Name Preset verwendet das Bouncer Tool den gemappten Track-Namen bzw. bei Together-Rounds Projektname und Round-Name.
Bei Single-Exports wird der Dateiname aus Projektname, optionalem Stem-Baustein, Track-Name und Postfix gebaut. Wenn mehrere Tracks nach Dictionary-Mapping denselben Namen hätten, hängt das Bouncer Tool automatisch eine Nummer wie -2 an, damit keine Dateien überschrieben werden.
Das Dictionary normalisiert Namen. Ein Dictionary-Eintrag besteht aus einem Zielwort und mehreren Synonymen. Wenn ein Track-Name ein Synonym enthält oder exakt dem Zielwort entspricht, verwendet das Bouncer Tool das Zielwort für den Exportnamen. So kann aus uneinheitlichen Namen wie Violins 1, Vln 1 oder Violin I ein einheitlicher Exportname werden.
Die Dictionary-Nutzung kann pro Preset bzw. Round gespeichert werden. Bei Together-Rounds ist die Benennung stärker round-basiert; das Dictionary ist vor allem für Single-/Stem-Ausgaben wichtig, bei denen Track-Namen direkt zu Dateinamen werden.
Das Lyrics-Werkzeug ist für Songtexte gedacht, die zusammen mit Mixes, Stems oder Kundenversionen abgegeben werden müssen. Du öffnest es direkt im Bouncer Tool, fügst den Text ein und bekommst sofort eine formatierte Vorschau. Gespeichert wird eine .txt-Datei im aktuellen Bounce-Ordner.
Die Formatierung kann live geändert werden: Groß-/Kleinschreibung bleibt unverändert oder wird in Großbuchstaben, Kleinbuchstaben oder Wortanfänge umgewandelt; Umlaute wie ö, ä und ü können zu oe, ae und ue werden; einzelne Zeilensprünge und Absätze können entweder als sichtbare Umbrüche erhalten bleiben oder durch frei wählbare Zeichen ersetzt werden. Die Standardzeichen entsprechen dem früheren BMG-Workflow: / für Zeilensprünge und // für Absätze.
Der Dateiname nutzt den aktiven Name Manager. Statt eines Round-Namens wird ein fester Lyrics-Baustein verwendet: lyrics. Mit einem passenden Name Preset landet die Datei also im gleichen Namenssystem wie die Audio-Exports, zum Beispiel als UPM_SONG_LYRICS.txt.
| Option | Was passiert beim Start? |
|---|---|
| Klick überprüfen | Das Bouncer Tool prüft den Metronom-/Click-Status in Logic und versucht den Klick vor dem Bounce auszuschalten. Das verhindert versehentlich mitgebouncte Click-Tracks. |
| Low Latency überprüfen | Das Bouncer Tool prüft den Low Latency Mode und versucht ihn auszuschalten. Wenn das nicht gelingt, bricht der Prozess ab, weil ein aktiver Low-Latency-Modus Mix- und Plugin-Verhalten verändern kann. |
| Bounce Master | Fügt eine zusätzliche Main-Round für den Master-Out hinzu. Diese Round enthält alle nicht-Folder-Tracks und ist als Master-/Main-Bounce gedacht. |
| Cycle Reference | Wählt eine Track-Spur als Referenz für den Bounce-Bereich. Das Bouncer Tool selektiert diese Spur und setzt den Cycle über die erste und letzte Region dieser Spur. Wenn eine Cycle Reference gewählt ist, erzwingt das Bouncer Tool beim Export den Cycle-Bereich. |
| Master FX Off | Wählt die angegebene Master-Spur und deaktiviert aktive Plugins auf dieser Spur vor den Bounce-Rounds. Das ist für Deliverables gedacht, bei denen Mastering- oder Limiter-Plugins nicht auf Stems oder bestimmten Versionen liegen sollen. |
Die Audio Settings des Bouncer Tools entsprechen den relevanten Audio- und Export-Einstellungen aus Logic. Sie sind im Bouncer Tool in Bereiche für Bounce, Export und Final Fade aufgeteilt. Hier werden z. B. Format, Sample-Rate, Bit-Tiefe, Normalize-Verhalten, Export-Bereich, Tail-/Volume-/Tempo-Optionen und die Fade-Parameter vorbereitet.
Diese Audio Settings können als eigene Presets gespeichert werden. Dadurch musst du Format, Sample-Rate, Bit-Tiefe, Bounce-/Export-Verhalten und Final-Fade-Optionen nicht pro Round immer wieder neu einstellen. Typische Presets sind zum Beispiel Mix WAV 48 kHz, Stems 24 Bit, MP3 Preview oder ein spezielles Deliverable-Setup für einen Kunden.
Im Audio-Settings-Fenster lassen sich Presets anlegen, duplizieren, umbenennen und löschen. Ein Preset kann anschließend von Bounce-Rounds und Main Presets verwendet werden. Wenn ein Audio-Settings-Preset gelöscht wird, nutzen betroffene Main Presets automatisch das Preset Standard, statt mit einer fehlenden Einstellung zu starten.
Ein Main Preset kann dadurch nicht nur Bounce-Rounds und Track-Regeln wiederherstellen, sondern auch die dazugehörigen Logic-kompatiblen Audioeinstellungen für wiederkehrende Deliverables laden. Das ist vor allem sinnvoll, wenn Mix, Instrumental, Stems und Preview-Dateien unterschiedliche Audioformate oder Fade-Regeln brauchen.
Die Fade-Checkbox einer Round oder eines Presets aktiviert eine automatische Nachbearbeitung der erzeugten Audiodatei. Unterstützt werden WAV, AIFF/AIF und CAF. Nach dem Bounce analysiert das Bouncer Tool das Dateiende, sucht nach End-Stille und rendert mit den gespeicherten Final-Fade-Einstellungen einen Fade-out.
In den Audio Settings werden dafür Schwelle, Haltezeit, Fade-Dauer, Cut-End und Hard-End-Verhalten gespeichert. Wenn am Ende echte Stille erkannt wird, kann der Fade ab dieser Stelle gesetzt und das Ende optional gekürzt werden. Wenn keine End-Stille vorhanden ist, kann der Hard-End-Fade greifen und einen kurzen Fade am Dateiende setzen. Diese Option ist besonders sinnvoll für Stems oder Mix-Versionen, bei denen Reverb-Tails, leere Endbereiche oder harte Enden automatisch bereinigt werden sollen.
Das Bouncer Tool kann vom iPad aus bedient werden. Beim Betreten der Bouncer-Seite fragt die iPad Remote die aktuellen Bouncer-Daten von der Mac-App an. Tracks, Presets, Zielordner, Bounce Versions, Bounce-Rounds, Round-Namen, geplante Mutes und Status werden synchronisiert. Die Mac-App bleibt die zentrale Instanz für Logic-Ausführung, Projekt-Scan und lokalisierte Texte.
Der iPad-Workflow entspricht dem Mac-Workflow: Rounds können geöffnet, umbenannt, gelöscht oder um Tracks ergänzt werden. Einzelne Tracks lassen sich aus bestehenden Rounds entfernen. Bounce Versions können auch auf dem iPad gelöscht werden, solange mindestens eine Version übrig bleibt. Geänderte Tracks aus der Trackliste können per Drag-and-drop in eine Round gezogen werden; danach wird der temporäre Auswahlzustand zurückgesetzt.
| Option | Nutzen | Typisches Beispiel |
|---|---|---|
| Projekt-Scan | Liest Tracks, Gruppen, Projektname, Track-Typen, Mute/Solo und Nesting aus Logic-Projektdatei bzw. Autosave. | Automatisch beim Öffnen des Bouncers und erneut nach Strukturänderungen. |
| Destination Path | Legt fest, wohin Exportdateien geschrieben werden. | Projektname - Bouncer Tool Export neben dem Logic-Projekt. |
| Bounce Versions | Bündeln mehrere Varianten desselben Setups inklusive eigener Round-Liste und Version-Defaults. | 60sec, 30sec und Underscore aus demselben Arrangement. |
| Bounce Rounds | Mehrere Exportdurchgänge in einem Setup. | Main Mix, Instrumental, TV Mix, Drums Stem, Strings Stem. |
| Round Name | Definiert den sichtbaren Namen einer Round und bei Together-Rounds den zentralen Namensbaustein der Datei. | Instrumental statt automatisch generischem Round-Namen. |
| Track Include/Exclude | Definiert, welche Spuren pro Runde aktiv sind. | Vocals für Instrumental muten, nur Stems exportieren. |
| Mute by Bouncer Tool | Das Bouncer Tool merkt sich, welche Spuren es temporär verändert hat, hebt notwendige Initial-Mutes vor Solo-/Export-Rounds auf und stellt danach den Originalzustand wieder her. | Eine ursprünglich gemutete Synth-Spur trotzdem als Teil eines Stems exportieren. |
| Name Presets | Wiederverwendbare Dateinamen-Bausteine. | Kunde, Projekt, Version, Datum, BPM, Key, Round-Name. |
| Dictionary | Ersetzt oder normalisiert Namen automatisch. | Violins 1 wird zu Vlns_1, unerwünschte Sonderzeichen werden entfernt. |
| Lyrics | Formatiert eingefügte Songtexte live und speichert sie als Textdatei mit Name-Preset-Präfix im Exportordner. | UPM_SONG_LYRICS.txt neben den Audio-Deliverables. |
| Audio Settings | Definiert Format, Sample-Rate, Bit-Tiefe, MP3-Optionen und Bounce-Modus. | WAV 48 kHz/24 Bit plus MP3-Hörfassung. |
| Main Presets | Speichert komplette Bouncer Tool Setups. | Ein Preset für Trailer, eines für Song-Mixe, eines für Stem-Abgaben. |
| Open Export Folder | Öffnet nach dem Export direkt den Zielordner. | Schnelle Kontrolle oder Übergabe an Upload/Backup. |
| Cancel | Bricht einen laufenden Vorgang ab. | Wenn eine Runde falsch konfiguriert war. |
Dieses Fenster liefert die Datenbasis für viele andere Werkzeuge. Es scannt und verwaltet Plugin-Namen, Library-Presets, I/O-Elemente, Busse, Outputs, Audio-Performances und Bus-Performances.
Bus FX Settings ist die Verwaltung für schnelle Send-Workflows. Du definierst eine Art Rezept: Name, Ziel, Plugin, Output und Send-Level. Danach kann ein Button auf iPad, Stream Deck oder im Shortcut Manager diesen Workflow ausführen.
Diese Verwaltung ist auch auf dem iPad vorhanden. Dort kannst du vorhandene Trigger kontrollieren, neue Trigger anlegen, Plugin-, Output- und Send-Werte prüfen und bei Bedarf I/O- sowie Bus-Daten neu scannen.
Der Shortcut Manager ist die Brücke zwischen Ben's-Toolbox-Aktionen und eigener Tastatursteuerung. Er ist auch hilfreich, wenn du komplexe Aktionen vorbereiten möchtest, ohne dafür sofort ein Stream Deck Layout zu bauen.
Hover Actions sind kein optionaler Auslöser eines Shortcuts, sondern ein eigener Bereich. Sie arbeiten über die Mausposition im sichtbaren Logic Pro Channel Strip und können dadurch auch Slots einer nicht aktiven Spur erreichen, zum Beispiel Audio FX im Mixer per Hover plus Modifier-Klick.
Wenn ein Shortcut nicht reagiert, prüfe zuerst, ob derselbe Befehl aus dem Scripts-Fenster funktioniert. Funktioniert er dort, liegt das Problem meist in Shortcut, Fokus oder Parameterwerten.
Der Visual Helper legt eine visuelle Hilfe über Logic Pro und orientiert sich an sichtbaren Arrangement-, Ruler- und Locator-Daten. Er ist hilfreich, wenn du rhythmische Abstände, Locator-Positionen oder Rasterpunkte im Arrangement schneller erkennen möchtest.
Der aktive Visual-Helper-Status wird an iPad Remote und Stream Deck zurückgemeldet. Wenn der Helper eingeschaltet ist, können die entsprechenden Remote-Buttons ihren Zustand sichtbar anzeigen, statt nur einen Befehl blind zu senden. Das ist wichtig, weil der Visual Helper häufig während des Arrangements ein- und ausgeschaltet wird.
Für die optimale Nutzung der Artikulationsoptionen von Ben's Toolbox mit Logic Pro ist ein bestehendes Artikulationsset notwendig. Ben's Toolbox ersetzt keine Library-Artikulationen, sondern bereitet vorhandene Logic-Artikulationssets so vor, dass sie live, beim späteren Editieren sowie auf iPad und Stream Deck zuverlässig genutzt werden können.
Ben's Toolbox arbeitet mit den Artikulationssets, die du in Logic Pro bereits verwendest. Für die Live-Umschaltung muss in diesen Sets Remote Switch aktiv sein. Damit du diese Werte nicht manuell eintragen musst, enthält Ben's Toolbox ein Konvertierungsscript für vorhandene Art Sets.
Bei der Konvertierung wird die bestehende Artikulationsset-Datei als Arbeitsdatei überschrieben. Vorher legt Ben's Toolbox automatisch ein Backup der Originaldatei an. Die bestehenden Spieltechniken werden so umgestellt, dass Ben's Toolbox sie für Live-Nutzung, Post-Editing, iPad und Stream Deck nutzen kann. Remote Switch wird aktiviert, die benötigten Werte werden eingetragen und der MIDI-Kanal wird auf 16 gesetzt. Den Rest erledigt Ben's Toolbox.
Auf dem iPad werden Artikulationssets als eigene Performance-Seite dargestellt. Oben siehst du die Verbindung zum Mac, den aktiven Track und das gelesene Artikulationsset. Die großen Kacheln lösen die Spieltechniken direkt aus; jedes erzeugte MIDI-Event wird dabei über die Spieltechnik und die Velocity abgebildet. Die Velocity nutzt die Logic-Färbung, damit sich eingespielte Artikulationswechsel später in Logic schnell wiedererkennen lassen. Die aktive Artikulation kann farblich zurückgemeldet werden, wenn der CC Monitor auf der Logic-Spur eingesetzt wird.
| Bereich | Was ist zu sehen? | Wofür ist es gedacht? |
|---|---|---|
| Kopfzeile | Verbindung zum Mac, aktiver Track, Artikulationsset, Live-/Auto-/CC-Status. | Schnell prüfen, ob die iPad-Seite zur richtigen Logic-Spur gehört. |
| Artikulationskacheln | Spieltechniken wie Legato, Staccato, Pizzicato, Tremolo oder Longs. Jedes ausgelöste Event wird mit Spieltechnik und Velocity geschrieben. | Slots live auslösen, ohne im Logic-Menü suchen zu müssen, und die gespielten Wechsel in Logic anhand der Velocity-Färbung wiedererkennen. |
| Track-Navigation | Pfeile links wechseln zur vorherigen oder nächsten Spur. | Zwischen Instrumentenspuren springen und das passende Set neu anzeigen lassen. |
| CC-Lanes | Frei konfigurierbare Controller-Lanes links auf der Seite, z. B. Expression, Modulation, CC21 oder eigene CC-Ziele. | Wichtige Controller direkt neben den Artikulationen spielen und pro Lane an den musikalischen Workflow anpassen. |
| Read / Active | Jede Lane kann auf Read (grün) oder Active (blau) geschaltet werden. | Read zeigt bzw. übernimmt Werte, Active macht die Lane zur aktiv gespielten Controller-Steuerung. |
| Vertikaler Slider mit Side Slider | Jeder vertikale CC-Slider besitzt zusätzlich einen seitlichen Slider für einen zweiten Wert. CC-Nummern und Werte können frei gewählt werden. | Mit einem Regler gleichzeitig vertikale und horizontale CC-Werte triggern, z. B. Modulation plus Vibrato oder Expression plus Timbre. |
| CC-Fader und CC-Buttons | Controller unten bzw. links auf der Seite; die Belegung ist frei konfigurierbar. | Dynamik, Ausdruck, Vibrato und häufige MIDI-Controller direkt während des Spielens steuern. |
| Hintergrundbild | Instrumentenbild aus dem Image Dictionary. | Visuelle Orientierung bei großen Templates und vielen Library-Gruppen. |
Die Konvertierung bearbeitet die vorhandene .plist-Datei im Logic-Ordner ~/Music/Audio Music Apps/Articulation Settings. Die Datei wird überschrieben, aber die Originaldatei wird vorher im Unterordner Bens Toolbox Backup gespeichert. Dadurch kannst du bei Bedarf zum ursprünglichen Set zurückkehren.
In der Arbeitsdatei aktiviert Ben's Toolbox Remote Switch, trägt die erforderlichen Switch-Werte ein und stellt die vorhandenen Spieltechniken so um, dass sie von Ben's Toolbox eindeutig ausgelöst und später in Logic weiterbearbeitet werden können. Der MIDI-Kanal muss dabei 16 sein.
Für die optimale Steuerung von Artikulationen sollte der CC Monitor als MIDI FX auf jeder Logic-Spur liegen, die mit Artikulationen arbeitet. Das Plugin hilft Ben's Toolbox dabei, den aktuellen Artikulationszustand aus Logic zurückzumelden und die Steuerung über Stream Deck, iPad Remote und Motion zuverlässiger mit dem musikalischen Zustand der Spur abzugleichen.
Praktisch bedeutet das: iPad und Stream Deck können nicht nur Artikulationen auslösen, sondern den aktiven Zustand besser anzeigen. Motion-Workflows und Remote-Steuerungen profitieren ebenfalls davon, weil Ben's Toolbox genauer weiß, welche Spieltechnik auf der Spur aktiv ist. Setze das Plugin deshalb auf Spuren mit Artikulationssets ein, wenn du Live-Feedback, MIDI Recall oder eine möglichst saubere Remote-Steuerung nutzen möchtest.
| Ziel | Vorbereitung | Worauf achten? |
|---|---|---|
| Live spielen | Das bestehende Set wird durch die Konvertierung für Live-Auslösung vorbereitet. | Remote Switch muss aktiv sein; Ben's Toolbox trägt die nötigen Werte ein. |
| Spieltechniken editieren | Die konvertierten Spieltechniken bleiben in Logic weiter bearbeitbar. | Nach größeren Änderungen am Artikulationsset das Set in Logic neu laden und in Ben's Toolbox erneut lesen. |
| Remote Feedback | Aktive Artikulation über den CC Monitor und MIDI Recall zurückmelden lassen. | Ohne Plugin kann eine Oberfläche zwar senden, aber nicht jeden externen Zustandswechsel automatisch wissen. |
| Große Libraries | Komplexe Sets in passende iPad- oder Stream-Deck-Seiten aufteilen. | Nicht alle seltenen Effekte müssen auf die erste Ebene; wichtig ist schnelle Orientierung. |
Bens Toolbox Backup gesichert.MIDI Recall ist besonders hilfreich, wenn nicht nur ein Button gedrückt wird, sondern die Oberfläche den aktuellen Zustand kennen soll. Der CC Monitor kann Artikulationsinformationen aus dem Logic-Kontext an Ben's Toolbox zurückgeben. So kann die iPad- oder Stream-Deck-Darstellung näher an dem bleiben, was musikalisch tatsächlich aktiv ist.
Wenn beim Live-Auslösen von Artikulationen über iPad oder Stream Deck die Piano Roll nicht im Fokus ist, kann Logic kurz blinken oder den Fokus sichtbar wechseln. Der Grund ist nicht ein Fehler in der Funktion, sondern dass gerade das falsche Fenster für das Setzen der Artikulation aktiv ist. Die Artikulation wird trotzdem ausgelöst; das Blinken beeinträchtigt die Funktion nicht. Wenn es stört, klicke die Piano Roll einmal an. Solange die Piano Roll das aktive Fenster bleibt, verschwindet das Blinken.
Das Stream Deck ist die schnellste Hardware-Oberfläche für Ben's Toolbox. Es kann Werkzeuge, Fenster, Logic-Key-Commands, Artikulationen, Visual Helper und vorbereitete Workflows auslösen.
Beim Start prüft Ben's Toolbox, ob Stream Deck installiert ist und ob das Ben's-Toolbox-Plugin vorhanden ist. Wenn das Plugin fehlt, kann die App den Download anbieten. Wenn eine ältere Plugin-Version installiert ist, erscheint ein Update-Fenster und öffnet nach dem Download das Stream-Deck-Plugin zur Installation.
Viele Ben's-Toolbox-Buttons werden direkt im Property Inspector der Stream-Deck-App eingerichtet. Dort legst du fest, ob ein Button sofort mit einem festen Parameter arbeitet oder beim Drücken einen Prompt öffnet. Die Listen kommen aus den Daten der Mac-App: gescannte Plugins, Library-Presets, Outputs, Sends, Audio-Performances, Bus-Performances und Bus-FX-Presets.
Bei Plugin Picker und Open Library Preset können viele Buttons automatisch das passende Bild erhalten. Das Stream-Deck-Plugin bringt dafür über 1000 Bilder für Plugins und Software-Instrumente mit. Du kannst diese automatische Bildauswahl nutzen, deaktivieren oder jederzeit ein eigenes bzw. manuell ausgewähltes Bild verwenden.
Artikulationsbuttons auf dem Stream Deck können universell angelegt werden. Die Buttons sind nicht fest an ein bestimmtes Instrument gebunden, sondern passen sich dem Instrument beziehungsweise dem Artikulationsset der aktuell ausgewählten Logic-Spur an. Dadurch kann dieselbe Stream-Deck-Seite für verschiedene Libraries, Instrumente und Artikulationssets verwendet werden.
Der Button oben rechts auf der Stream-Deck-Artikulationsseite ist der Read Articulation-Button. Er liest das Artikulationsset der aktuell ausgewählten Spur erneut ein und zeigt gleichzeitig an, welches Set gerade aktiv ist. Das ist besonders hilfreich, wenn du zwischen Instrumenten wechselst oder prüfen willst, ob die Stream-Deck-Seite zum aktuellen Logic-Track passt.
Besonders schnell ist die Einrichtung mit automatischen Artikulationsbuttons: Wenn du diese Buttons per Drag and Drop auf das Stream Deck legst, zählt jeder Button seinen Slot selbstständig hoch. Du legst die Buttons also nur einmal an; sie bekommen automatisch den richtigen Slot und können danach von jeder Spur mit vorhandenem Artikulationsset genutzt werden. Die Stream-Deck-Seite ist dadurch schnell eingerichtet und universell für unterschiedliche Instrumente nutzbar.
Ein Button-Press hat zwei Aufgaben: Wenn in der Piano Roll ein MIDI-Event ausgewählt ist, wird dessen Artikulation auf die gedrückte Spieltechnik geändert. Wenn keine Region beziehungsweise kein MIDI-Event zum Editieren ausgewählt ist, setzt derselbe Tastendruck die Spieltechnik für das Live-Spielen. So muss man nicht zwischen getrennten Editing- und Live-Buttons unterscheiden.
Stream-Deck-Buttons können auch als MIDI-CC- oder Performance-Parameter-Buttons genutzt werden. Die Buttons senden nicht nur einen Wert, sondern können automatisch auf den aktuellen Logic-Zustand reagieren: Der aktive Parameter wird auf dem Stream Deck hervorgehoben, während Logic die passende Automation- oder MIDI-Lane zeigt. Dadurch ist sofort sichtbar, ob du gerade zum Beispiel Modulation, Expression, Sustain, Pitch Bend, Velocity oder einen anderen Controller steuerst.
| Eigenschaft | Beschreibung |
|---|---|
| Aktion | Ben's-Toolbox-Tool, Logic Shortcut, Fenster, Artikulationsslot oder vorbereiteter Workflow. |
| Parameter | Output, Plugin, Preset, CC-Ziel, Gain-Wert, Fade-Zeit, Artikulationsindex oder Prompt-Modus. |
| Label | Kann manuell gesetzt werden oder automatisch aus Tool, Logic Shortcut, Preset oder Artikulation entstehen. |
| Icon | Tool-spezifische Icons, Plugin-Matches, eigene Bilder oder Stream-Deck-Standarddarstellung. |
| Status | Aktiver Artikulationsslot, Visual-Helper-Zustand, Update-Hinweis oder Verbindungsstatus. |
| Quelle | Button kann aus Stream Deck, iPad oder Shortcut Manager denselben Backend-Befehl nutzen. |
Ben's Toolbox Remote ist die Touch-Oberfläche für iPad. Sie verbindet sich mit der Mac-App über das lokale Netzwerk. Die Mac-App liefert Tool-Katalog, Fensterliste, Texte, Bilder, Presets, Artikulationsstatus, Bouncer Tool Daten und UAD-Console-Mixerzustand.
Die iPad Remote kann ausgewählte UAD-Console-Mixerfunktionen direkt anzeigen und steuern. Die Mac-App liest den UAD-Console-Zustand, bereitet Channel-Strips, Inserts, Plugin-Parameter, Preamp-Controls, Sends, Cue-/Aux-Wege, Talkback und Session-Informationen auf und synchronisiert sie mit dem iPad.
Der UAD Mixer ist als eigene iPad-Seite verfügbar und wird über die Mac-App gespeist. Er ist für Studio-Situationen gedacht, in denen UAD Console zwar auf dem Mac läuft, Pegel, Sends, Inserts oder Cue-Mixe aber direkt am iPad erreichbar sein sollen.
| Bereich | Was gesteuert wird |
|---|---|
| Channel-Strips | Input- und virtuelle Kanäle mit Fader, Pan, Metering, Record/Monitor-Status und Namen. |
| Preamp & Unison | 48V, PAD, Phase, Low Cut, Input-Art und Unison-Slot für echte Input-Kanäle. |
| Inserts & Plugins | Insert-Slots, Plugin-Auswahl, Parameter, Power, Presets und Entfernen von Plugins. |
| Sends, Cues & Aux | Cue- und Aux-Sends mit Pegel, Pan, Mute und großen Send-Overlays für mehrere Zielwege. |
| Talkback & Sessions | Talkback-Strip sowie UAD-Session laden, speichern, neu speichern, umbenennen und löschen. |
Der Katalog enthält Bounce, Plugins, Performances, Mixing, Audio, MIDI, Artikulationen und Utilities. Viele Tools haben Parameter, Suchlisten oder Status-Feedback. Der Grid/Visual-Helper-Toggle ist ebenfalls im Katalog verfügbar und zeigt auf dem iPad den zurückgemeldeten Aktiv-Status des Visual Helpers.
| Preset | Inhalt |
|---|---|
| Windows | öffnet Mac-Fenster wie Plugins & Patches, Bus FX, Motion, Scripts und Shortcuts. |
| Transport | Begin, Rewind, Play/Stop, Forward, Record, Capture, Cycle, Click. |
| Navigation | Start/End, Marker-Navigation und Zoom. |
| Editing | Undo, Redo, Cut, Copy, Paste, Delete, Select All, Split. |
| Track Actions | Neue Spur, Duplizieren, Löschen, Mute, Solo, Record Arm, Rename, Track-Navigation. |
| Mixer | Mixer, Inspector, Smart Controls, Channel-Strip-Kopieren und Plugin-Ansichten. |
| Automation | Automation anzeigen, Modi Off/Read/Touch/Latch/Write, Automation löschen. |
| MIDI Editing | Quantize, Dequantize, Transpose, Octave, Join Notes, Mute Note. |
| Articulations | Slots 1 bis 29 plus Read Articulations. |
| Prompts | Quick Insert, Library Preset, Bus Performance, Audio Performance, Add Send, FX Send, Output, neue Audio-Tracks. |
| Helper | Projektordner, SMPTE, I/O Scan, Artikulationen lesen, Fenster öffnen, Piano Roll, Marker. |
| Gain & Fade | relative Gain-Änderungen, Fade-Zeiten, Fade-Typen und Reset. |
| MIDI CC | Modulation, Expression, Pitch Bend, Sustain, Volume, Pan, Velocity, Aftertouch, CC 21-23. |
Das iPad kann Bouncer Tool Daten anzeigen, Rounds bearbeiten und Bounce-Vorgänge starten. Beim Öffnen der Bouncer-Seite fragt die iPad Remote die aktuellen Bouncer-Daten von der Mac-App an. Presets, Dictionary, Name Presets, Audio Settings Presets, Bounce Versions, Trackliste und Round-Struktur werden von der Mac-App synchronisiert.
Wenn ein Main Preset geladen wird, sieht die iPad Remote die daraus entstehenden Bounce Versions, Bounce-Rounds, Track-Auswahlen und Audio-Settings-Zuordnungen. Rounds können umbenannt, Tracks können per Drag-and-drop ergänzt oder aus einer Round entfernt werden, und nicht mehr benötigte Bounce Versions lassen sich löschen. Die eigentliche Logic-Ausführung bleibt auf dem Mac, damit Scan, Exportpfad, WebSocket-Status und Automation an einer Stelle kontrolliert werden.
Da Tracknummern für die spätere Mute-/Solo-/Select-Steuerung relevant bleiben, sollte die sichtbare Trackstruktur nicht außerhalb des Bouncer-Fensters verändert werden, während der Bouncer geöffnet ist. Wenn du Track-Stacks ein- oder ausklappst, mache das über den Bouncer und lies danach erneut.
Die iPad-App kann aktive Artikulationen anzeigen, Slots auslösen und mit Hintergrundbildern arbeiten. Eigene Bilder können über die Mac-App bereitgestellt werden; empfohlen sind große, iPad-taugliche Bilder.
Das iPad-Grid kann als große, template-spezifische Steuerfläche aufgebaut werden. Seiten und Sektionen strukturieren die Buttons nach Arbeitsbereich: Prompts, Logic-Tools, Helfer, Gain/Fade, Artikulationen oder eigene Setups. Dadurch bleibt auch ein sehr großes Button-Layout bedienbar, ohne dass alles auf eine einzige Ebene gelegt werden muss.
| Option | Beschreibung |
|---|---|
| Seiten | Mehrere Controller-Seiten für unterschiedliche Arbeitsbereiche, Templates oder Instrumentengruppen. |
| Sektionen | Vorgefertigte Gruppen wie Transport, Editing, Mixer, MIDI, Artikulationen, Bouncer Tool oder eigene Tool-Gruppen. |
| Grid-Größe | Button-Flächen können als Raster organisiert werden, damit iPad-Seiten dicht oder großzügig aufgebaut werden können. |
| Eigene Labels | Buttons können manuell benannt werden. |
| Auto Label | Wenn kein eigener Name gesetzt ist, kommen Labels automatisch aus Tool-Namen, Logic Shortcuts, Presets, CC-Zielen oder Artikulationsnamen. |
| Eigene Bilder | Buttons, Sektionen und Artikulationshintergründe können mit eigenen Bildern aus der Mac-App versorgt werden. |
| Dynamische Listen | Plugins, Presets, Outputs, Busse und Logic Shortcuts werden aus der Mac-App geladen. |
| Ordner/Unterseiten | Komplexe Setups können aufgeteilt werden, damit große Templates bedienbar bleiben. |
| Alle Shortcuts triggerbar | Logic-Key-Commands und Ben's-Toolbox-Shortcuts können vom iPad ausgelöst werden. |
Für Sample-Libraries mit vielen Spieltechniken ist das Artikulationssystem einer der wichtigsten Workflows. Ben's Toolbox liest das Artikulationsset der aktiven Spur, baut daraus eine Remote-Darstellung und zeigt die Slots auf iPad und Stream Deck an. Beim Umschalten kann der aktive Zustand zurückgemeldet werden.
Wenn der CC Monitor als MIDI FX auf der Logic-Spur liegt, kann MIDI Recall helfen, den aktuellen Artikulationszustand besser nachzuziehen. Dadurch wird die iPad-Oberfläche näher an den tatsächlichen musikalischen Zustand gekoppelt: Button drücken, Logic empfängt die Artikulation, Feedback geht zurück an iPad und Stream Deck.
Ben's Toolbox Motion nutzt Bewegungs- und optional Positionsdaten des iPhones, um MIDI CC, Pitch Bend, Artikulationen und Performance-Parameter zu steuern. Die Konfiguration liegt in der macOS-App, damit Mappings und Darstellung geändert werden können, ohne die iPhone-App anzupassen.
Die iPhone-App liefert die Bewegungsdaten; die eigentliche Konfiguration liegt auf dem Mac. Dadurch können neue Mappings, Presets, CC-Ziele und Aktivierungsgesten geändert werden, ohne die iPhone-App selbst anzupassen.
Die iPhone Motion App kann den Bouncer ebenfalls bedienen. Über das Bouncer-Panel wählst du ein Main Preset, lädst die Vorschau mit Bounce Versions, Bounce-Rounds, Round-Tracks, Cycle-/Audio-/Master-FX-Details und startest den vorbereiteten Durchlauf direkt vom iPhone. Die eigentliche Logic-Ausführung bleibt dabei auf dem Mac.
Während ein Durchlauf läuft, zeigt die iPhone-App Status, aktuelle Round und Fortschritt. Sie kann den Run abbrechen und lokale iOS-Mitteilungen für iPhone-gestartete Durchläufe, abgeschlossene Rounds und optional auch auf dem Mac gestartete Abschlüsse anzeigen. Diese lokalen Mitteilungen funktionieren, solange die App Statusmeldungen empfangen kann; vollständig zuverlässige Hintergrund-Pushs brauchen APNs-Infrastruktur.
Ein wichtiges iPhone-Motion-Tool ist die Artikulationssteuerung über die Lautstärketasten. Für das aktuell erkannte Artikulationsset stehen die vorhandenen Spieltechniken direkt zur Auswahl. Die Zuordnung wird automatisch pro erkanntem Set gespeichert; alternativ können Einstellungen auch manuell als Preset gespeichert und wieder geladen werden.
Jede Lautstärketaste kann zwei Artikulationen halten: einen Haupt-Slot und einen Toggle-Slot. Drückst du die Taste, während der Haupt-Slot aktiv ist, springt sie auf den Toggle-Slot. Ist der Toggle-Slot aktiv, springt sie zurück auf den Haupt-Slot. Ist gerade keine der beiden Artikulationen aktiv, wird zuerst der Haupt-Slot gesetzt; bei wiederholter Nutzung wechselt die Taste zwischen beiden Slots. Dadurch kann eine einzelne Lautstärketaste z. B. zwischen Legato und Tremolo oder zwischen Staccato und Pizzicato umschalten.
Pitch Bend sollte nicht permanent auf jede kleine Bewegung reagieren. Deshalb kann eine Aktivierungsgeste verwendet werden. Beim Aktivieren wird die aktuelle iPhone-Höhe als Nullpunkt gesetzt. Für Vibrato kann eine saubere Sinuskurve verwendet werden; die Bewegung bestimmt dann eher Intensität oder Aktivierung als die eigentliche Kurvenform.
Die Motion Live Preview zeigt Mappings, Werte und Kurven. Für Sinus-Vibrato wird eine echte Sinusdarstellung verwendet, damit sichtbar ist, was musikalisch gesendet wird.
| Musikalisches Ziel | Bewegung | Mapping |
|---|---|---|
| Dynamik / Expression | iPhone langsam anheben | Y oder Höhe auf CC 11, CC 1 oder instrumentenspezifische Dynamik. |
| Vibrato aktivieren | iPhone nach vorne bewegen | Z-Achse als Activation Trigger, Pitch Bend oder CC erst danach aktiv. |
| Vibrato-Intensität | iPhone nach oben bewegen | Amplitude einer Sinuskurve wird größer, die eigentliche Kurve bleibt sauber. |
| Filter / Timbre | Kippen oder Drehen | X/Y-Achse auf CC 74, CC 71 oder Library-spezifischen Controller. |
| Artikulation | kurze definierte Geste | Ben's-Toolbox-Artikulationsaktion auslösen. |
| Sicherer Nullpunkt | Aktivierungsgeste | Aktuelle Höhe oder Position wird als neutraler Ausgangspunkt gesetzt. |
Jede Lane kann optional erst durch eine andere Bewegung aktiviert werden. Das verhindert, dass normale Handbewegungen sofort MIDI senden. Beispiel: Z-Achse nach vorne aktiviert Pitch Bend; erst danach steuert die Höhe die Vibrato-Intensität. Wird das iPhone zurückgezogen, ist Pitch Bend wieder deaktiviert.
Diese Fenster können remote über iPad oder Stream Deck geöffnet werden:
Systemfenster wie Einstellungen, Lizenz oder About werden nicht in gleicher Weise als Remote-Katalog angeboten.
Diese Tabelle fasst zusammen, welche Parameter die wichtigsten Tools typischerweise haben und warum sie in der Praxis relevant sind. Die konkrete Auswahl kann je nach Tool-Katalog, Scan-Status und Logic-Kontext variieren.
| Tool | Wichtige Optionen | Remote-Nutzung |
|---|---|---|
| Bouncer Tool | Main Presets, Bounce Versions, Bounce Rounds, Destination, Track Selection, Mute Rules, Audio Settings, Name Presets, Dictionary, Lyrics, iPhone Notifications, Open Export Folder, Cancel. | iPad kann Tracks, Presets, Versions, Rounds, Status und Bounce-Start nutzen. iPhone Motion kann Main Presets mit Vorschau starten, Fortschritt anzeigen, abbrechen und lokale Mitteilungen auslösen. |
| Bounce WAV | Format WAV/AIFF/CAF, Bit-Tiefe, Sample-Rate, Interleaved/Split, Dither, Normalize, Offline/Realtime, Audio Tail, Tempo Info. | iPad, Stream Deck oder Shortcut können feste Bounce-Presets auslösen. |
| Bounce MP3 | Bitrate, Mono/Stereo, Quality, VBR, Smart Encoding, Filter unter 10 Hz, Normalize, Audio Tail, Tempo Info. | Ideal als schneller Hörmix-Button. |
| Export | Cycle Only, Trim Silence, Extend to End, Format, Bit-Tiefe, Bypass FX, Volume/Pan, Tail. | Für schnelle Region- oder Bereichsexporte. |
| Add FX Plugin | Plugin-Name, Slot-Verhalten, Mono/Stereo-Variante, Prompt oder direkter Parameter. | iPad/Stream Deck zeigen Plugins nach Scan und können Auto-Icons nutzen. |
| Quick Insert | Suchtext, Prompt-Ziel Mac/iPad/beide, Plugin-Auswahl, dynamische Liste. | Sehr schnell für häufig wechselnde Plugins. |
| Open Library Preset | Preset-Name, Subfolder, direkte Auswahl oder Prompt. | Remote-Listen entstehen aus dem Library-Scan. |
| Add Send | Bus-Ziel, Send-Level, Prompt-Modus, gescannte Outputs/Busses. | Button kann einen Send direkt erzeugen. |
| FX Send Preset | Trigger Name, Plugin, Output, Send-Level, Prompt oder fixer Workflow. | Ein Button erzeugt wiederkehrende Räume/Delays/FX-Sends. |
| Set Output | Output-Ziel, Prompt oder direkter Parameter, gescannte I/O-Liste. | Sehr nützlich für Stem-Routing und Template-Umschaltung. |
| New Audio Mono/Stereo | Mono/Stereo, Input und optionaler Track-Name; bei leerem Input öffnet sich ein Prompt. | Eigene Track-Buttons für Recording-Setups. |
| Fade | Fade-In, Fade-Out, Zeit absolut/relativ, Fade-Typ, Reset. | Schnelle Editing-Buttons ohne Inspector-Suche. |
| Set Gain | Absolutwert oder relative Änderung in dB. | Buttons wie -1 dB, +1 dB, -3 dB, Reset. |
| Set Velocity | Zielwert für ausgewählte MIDI-Events. | Piano-Roll-Workflow auf iPad/Stream Deck. |
| Set CC | CC-Ziel wie Modulation, Expression, Pitch Bend, Sustain, Volume, Pan, Aftertouch, CC 20-32. | Direkt zur richtigen Lane springen. |
| Logic Shortcut | Jeder aus Logic exportierte Key Command, suchbar und triggerbar. | Alle Shortcuts können von iPad und Stream Deck ausgelöst werden. |
| Artikulationen | Set Articulation, Trigger Slot 1-32, Read Articulations, Articulation Menu, MIDI Recall. | Live-Feedback auf iPad und Stream Deck. |
| Visual Helper | Enabled, Shape, Width, Grid Mode, Opacity, Color. | Remote Toggle und Statusanzeige. |
| Motion Mapping | Quelle, Achse, Richtung, Range, Ziel-CC/Pitch Bend, Activation Trigger, Nullpunkt, Sinus-Vibrato. | iPhone als performativer Controller. |
| Open Window | Fenster-ID für Bouncer Tool, Motion, Plugins & Patches, Bus FX, Scripts, Shortcuts, Articulations. | iPad/Stream Deck öffnen die passende Mac-Ansicht. |
| Submit Script Request | Kontakt- und Feedback-Einstieg für neue Script- oder Workflow-Wünsche. | Kein Automationskommando; führt zum Support-/Kontaktweg. |
| Support / Voice Central | Support sammelt Diagnose- und Logkontext; Voice Central verwaltet Voice-Profile und ist nur mit aktivem Ben's-Choir-Zugriff sichtbar. | Support ist lokal in der Mac-App gedacht; Voice Central ist kein allgemeiner Remote-Button. |
Die macOS-App ist die Zentrale und wird immer benötigt. Stream Deck Plugin, iPad Remote und iPhone Motion sind zusätzliche Bedienoberflächen. Ohne laufende Mac-App können sie Logic Pro nicht steuern.
Die App benötigt macOS-Bedienungshilfen, damit Logic Pro zuverlässig gelesen und gesteuert werden kann. Für bestimmte Funktionen können außerdem Netzwerkzugriff, MIDI und Zugriff auf lokale Dateien relevant sein.
Wenn beim Live-Auslösen von Artikulationen über iPad oder Stream Deck die Piano Roll nicht im Fokus ist, kann Logic kurz blinken oder den Fokus sichtbar wechseln. Der Grund ist nicht ein Fehler in der Funktion, sondern dass gerade das falsche Fenster für das Setzen der Artikulation aktiv ist. Die Artikulation wird trotzdem ausgelöst; das Blinken beeinträchtigt die Funktion nicht. Wenn es stört, klicke die Piano Roll einmal an. Solange die Piano Roll das aktive Fenster bleibt, verschwindet das Blinken.
Prüfe, ob die Elgato Stream Deck App installiert ist, das Ben's Toolbox Plugin in der Stream Deck Plugin-Liste auftaucht und Ben's Toolbox nach der Installation neu gestartet wurde. Falls eine alte Version installiert ist, sollte das Update-Fenster der Mac-App das Stream Deck Update anbieten.
Ben's Toolbox prüft beim Start, ob das eigene Logic-MIDI-Device vorhanden ist. Fehlt es, wird es automatisch nach einem Backup der Logic-Control-Surface-Datei installiert. Wenn das Device nicht erscheint oder andere MIDI-Geräte danach unerwartet reagieren, beende Logic Pro, öffne in Ben's Toolbox Setup > MIDI Device Manager und nutze Re-Install Device oder Restore MIDI Device File. Der Legacy Installer und die manuelle Installation sind Fallbacks, falls die automatische Datei-Einrichtung auf einem System nicht funktioniert.
iPad und Mac müssen im selben lokalen Netzwerk sein. Prüfe außerdem, ob Ben's Toolbox läuft, die Remote-Verbindung in der Mac-App aktiv ist und keine Firewall den lokalen WebSocket-Port blockiert.
Nutze nach Möglichkeit ein stabiles lokales WLAN und prüfe im Motion-Fenster, ob Live Preview und unnötige Fenster geschlossen sind. Bei AR-Mappings kann die Position stärker geglättet sein als reine Sensorsignale.
Prüfe, ob Logic geöffnet ist, das Projekt vollständig geladen wurde und Ben's Toolbox die aktuelle Logic-Projektdatei bzw. Autosave-Datei lesen kann. Speichere das Projekt einmal manuell, wenn der Projektpfad noch nicht stabil ist. Bei großen Templates kann ein erneutes Lesen nach dem vollständigen Laden helfen.
Wenn Track-Auswahl, Mutes oder Solos nicht zur sichtbaren Struktur passen, wurden wahrscheinlich Track-Stacks außerhalb des Bouncers ein- oder ausgeklappt. Stelle die gewünschte Sichtbarkeit in Logic her, öffne den Bouncer neu oder lies die Tracks erneut und baue die betroffene Round neu auf.
Logs liegen im Benutzerordner unter Library/Logs/BensToolbox beziehungsweise im App-Support-/Log-Bereich der installierten Version. Für Support sind App-Version, macOS-Version, Logic-Version und eine kurze Beschreibung des reproduzierbaren Ablaufs hilfreich.
Prüfe, ob Ben's Toolbox läuft, Logic geöffnet ist, die Bedienungshilfen erlaubt sind und die Aktion in der Mac-App direkt funktioniert.
Scanne in Plugins & Patches die betroffene Kategorie neu. Danach iPad oder Stream Deck neu verbinden oder den Katalog neu laden.
Aktive Spur prüfen, Projekt einmal speichern bzw. Autosave abwarten und CC Monitor als MIDI FX auf die Spur setzen. Ben's Toolbox liest Artikulationssets, CC-Monitor-Instanzen und Plugin-Informationen inzwischen bevorzugt über den Logic-Projektindex; ein manuelles AX-Lesen ist dafür im Normalfall nicht mehr nötig.
Mapping-Lane prüfen: Ziel, Achse, Range, Richtung und Aktivierungsbedingung. Bei Pitch Bend zusätzlich den Pitch-Bend-Range im Instrument kontrollieren.
Ändere kurz die Zoom-Stufe in Logic und prüfe danach die Position erneut. Mit eingeblendeter Piano Roll funktioniert Grid View aktuell nicht korrekt; wir arbeiten an einer Korrektur.
Hier findest du die wichtigsten Änderungen der aktuellen Versionen von Ben's Toolbox.